Kurzmeldungen

Am Rande der IAA Mobility in München hat Global Energy Solutions am 6. September eine Veranstaltung zu den weltweiten Herausforderungen im Energie- und Klimabereich und möglicher Lösungsbeiträge der Industrie durchgeführt. Gastgeber war die Linde.GmbH. Anwesend war unter anderen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Teilnehmende Firmen und Organisationen: Aramco Overseas Company, H2 Global, Linde GmbH, Obrist Powertrain GmbH, Robert Bosch GmbH, Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima, thyssenkrupp AG, vbw – Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft, VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, ZF Friedrichshafen AG.

(v.l.n.r.): Dr. T. Orthen (Global Energy Solutions), P. Ellett (ZF Friedrichshafen AG), C. Meusburger (Obrist Powertrain), D. Erdmann (VDMA), B. Noack (Robert Bosch), F. Hachenberger (Robert Bosch), P. O. Calendini (Aramco Overseas Company), C. von Branconi (Global Energy Solutions), Dr. A. Opfermann (Linde), Prof. Dr. E. Herlyn (Global Energy Solutions), C. Völzow (vbw), P. Renner (Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima), Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. F. J. Radermacher (Global Energy Solutions), F. Wolf (Obrist Powertrain), Bundesminister Dr. G. Müller, M. Exenberger (H2 Global), K. Radtke (thyssenkrupp), M. Braun (Aramco Overseas Company), nicht auf dem Bild: Dr. D. Walliser (ZF Friedrichshafen AG)

Eine weitere Veranstaltung von Global Energy Solutions fand am 15. September am Rande der Automechanika in Frankfurt statt. Die Frage war auch hier, was die Industrie leisten kann, um beim internationalen Klimaschutz zu helfen und eine nachhaltige Energiewende auf den Weg zu bringen. Anwesend waren:

Dr. R. Stahlschmidt (CAC Chemnitz), P. Sonntag (EDL Anlagenbau), A. Mathuren (FuelsEurope), P. Müller-Baum (VDMA), Prof. Dr. G. Ruß (Hochschule Darmstadt), H.-P. Messmer (MessmerPartners), Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher, C. von Branconi, Dr. T. Orthen (Global Energy Solutions), M. Braun (Aramco Overseas Company), S. Frank (Mission Hydrogen), M. Breuer, Svenja Kley (ZDK), P. von Westerholt (MesseFrankfurt).

China will in Zukunft keine neuen Kohlekraftwerke im Ausland mehr bauen. Das hat der chinesische Präsident Xi Jinping in einer Rede vor der UN-Vollversammlung in New York verkündet. “China wird andere Entwicklungsländer bei der Entwicklung grüner und kohlenstoffarmer Energien stärker unterstützen und keine neuen Kohlekraftwerke im Ausland bauen”, sagte Xi. Einzelheiten über die Umsetzung dieses Vorhabens nannte er nicht. Allerdings werden in China selber auch weiterhin Kohlekraftwerke gebaut.

Dennoch bleibt die Überzeugung von GES, dass es eine weltweite Lösung mit den Kohlekraftwerken geben muss, weil kaum zu erwarten ist, dass die bestehenden Kapazitäten in überschaubaren Zeiträumen abgeschaltet werden.

Die USA und die EU rufen dazu auf, den Methanausstoß zu reduzieren. Auf der Weltklimakonferenz in Glasgow Ende Oktober soll eine entsprechende Initiative vorgestellt werden. Unterstützer der Initiative verpflichten sich, gemeinsam die weltweiten Methanemissionen bis 2030 um mindestens ein Drittel zu senken. Methan ist ein hoch wirksames Klimagas, es entweicht vor allem bei der Produktion und Distribution von Erdgas in die Atmosphäre. Dazu kommen erhebliche Emissionen aus der Landwirtschaft. Global Energy Solutions ist sich der Methan-Problematik bewusst und konzentriert sich in seiner Arbeit auf die technologischen Fragen.