Thesen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Welt braucht machbare Lösungen für Energie und Klima

Technisch möglich, wirtschaftlich tragfähig, global umsetzbar. Der schrittweise Übergang von einem fossilen zu einem klimaneutralen Energiesystem kann weltweit im Zeitraum 2050 bis 2070 gelingen. Dann wird es zehn Milliarden Menschen auf der Erde geben. Sie sollen in Freiheit und Wohlstand und im Frieden mit der Natur leben. Klimaneutraler Energiereichtum für alle – das ist unsere Vision.

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Innovationen und Investitionen sind der Schlüssel

Notwendig sind Kreativität, Bereitschaft zum Wandel und neue Ideen. Wir sehen aussichtsreiche und bezahlbare Technologiepfade in globaler Perspektive auf Basis neuer Ansätze und untersuchen sie ergebnisoffen. Investoren finden bei Global Energy Solutions wissenschaftliche Grundlagen und unternehmerisches Denken. Lösungen müssen sich rechnen und zu zukunftweisenden Businesschancen führen.

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Bausteine eines klimaneutralen Energiesystems

Im Zentrum steht die Produktion grünen Stroms, zum Beispiel in den Sonnenwüsten der Erde, preisgünstig und in immer größeren Mengen. Für viele Anwendungen kann er direkt genutzt werden. Für andere wird durch Elektrolyse grüner Wasserstoff (H2) hergestellt, mit vielfältigem Nutzungspotenzial. Aus Wasserstoff und CO2, das aus industriellen Prozessen abgefangen wird (CCU), entstehen klimaneutrale Energieträger, insbesondere Methanol („flüssiger Strom“) und Methan („gasförmiger Strom“). Ein Leitgedanke ist der Umbau energetischer Prozesse auf fossiler Basis in Richtung klimaneutraler Energieträger.

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Klimaneutrale Energieträger ersetzen zunehmend fossile Rohstoffe

Bei der Produktion von klimaneutralen Energieträgern wird Sonnenenergie in chemisch gebundene Energie umgewandelt. In der Natur heißt dieser Prozess Photosynthese. Die „technische Photosynthese“ macht CO2 zum wertvollen Wirtschaftsgut in einer Kohlenstoffkreislaufwirtschaft. Weitere Verarbeitungsschritte führen zu synthetischen klimaneutralen Kraftstoffen, etwa Benzin, Kerosin oder Heizöl auf Methanolbasis. Heutige Fahrzeuge, Flugzeuge und Infrastrukturen können weiter genutzt werden. Der Bestand wird klimaneutral.

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Technische und biologische Kreisläufe ergänzen sich

Die bei der Verbrennung klimaneutraler Energieträger entstehenden CO2-Emissionen werden wieder in den technischen Kohlenstoffkreislauf eingebracht. Ist das nicht möglich, kommt ein biologischer Kohlenstoffkreislauf zum Tragen. Durch Aufforstung, Regenwaldschutz oder Humusbildung in der Landwirtschaft werden die CO2-Emissionen aus der Atmosphäre geholt (Nature-based Solutions), finanziert mittels Erwerb hochwertiger Klimazertifikate durch die Emittenten.

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Internationale Kooperationen sind die Basis

Erforderlich ist eine Kooperation auf Augenhöhe zwischen Industrie‑, Schwellen- und Entwicklungsländern. Europa setzt vor allem auf Afrika. Dort können Millionen neuer Arbeitsplätze im Bereich grüner Energie, in der Industrie, und in der Land- und Forstwirtschaft entstehen. Die wirtschaftliche Dynamik führt zu mehr Entwicklung und einem Ende des Bevölkerungswachstums. Ganz im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.