Hintergrundpapier

Entwicklung einer Referenzlösung für ein weltweites klimaneutrales und Wohlstand schaffendes Energiesystem – Abschlussreport

Global Energy Solutions e.V.

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Inhaltsangabe

Vorwort

Mit diesem Report legen der Verein Global Energy Solutions e.V. (GES) und das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n) den Abschluss des Projekts Global Energy Perspectives vor, das seit 2021 wesentlich durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wurde. Darüber hinaus wurde das Projekt inhaltlich und finanziell durch zwölf Partner aus der Wirtschaft unterstützt: Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW), Drees & Sommer SE, ebm-papst Mulfingen GmbH, E.L.V.I.S. AG, Heraeus Holding GmbH, Kühne + Nagel (AG & Co) KG, Linde GmbH, Obrist Powertrain GmbH, Progroup AG, Schwenk Zement GmbH & Co. KG, Andreas Viebrock als Aufsichtsrat der Viebrock Holding KG sowie VINCI Deutschland GmbH.
Das Ziel des Projekts war das Aufzeigen eines Weges in eine Welt, die im Zeitraum 2050–2070 allen dann lebenden zehn Milliarden Menschen ein Leben in Freiheit mit angemessenem Wohlstand in sozialer Balance, intakter Umwelt und stabilem Klimasystem ermöglicht. Eine Lösung, die diesen Anforderungen genügt, wird als Referenzlösung bezeichnet. A priori war nicht klar, ob eine solche existiert.
Im Laufe der Projektarbeit gelang es jedoch, eine solche Lösung zu entwickeln. Sie wird in dem vorliegenden Abschlussreport beschrieben. Mit der Referenzlösung wird kein Anspruch auf Alleinstellung erhoben. Wenn es einmal gelungen ist zu zeigen, dass es eine Lösung gibt, ist davon auszugehen, dass es viele weitere gibt.
Neben diesem Abschlussreport wurde im Rahmen der Projektarbeit eine umfangreiche Basisdokumentation erarbeitet, die auf der Webseite des Vereins verfügbar ist. Diese besteht aus einem „Technischen Werkzeugkasten“, der den Stand des Wissens zu den für das Thema relevanten Sachgebieten aus den Bereichen Energie und Natur-basierte Lösungen zusammenfasst, und aus dem Teil „Treibhausgas verursachende Branchen“, der die Ausgangssituation und Handlungsoptionen für die wesentlichen Treibhausgase-emittierenden Sektoren beschreibt.
Dem BMZ und den zwölf Partnern aus der Wirtschaft gilt der Dank für die eröffnete Chance, dieses spannende und herausfordernde Projekt bearbeitet haben zu dürfen. Auf der Suche nach Erkenntnis und Lösung waren einige Um- und Irrwege zu gehen. Dass jetzt eine Referenzlösung vorliegt, wo vorher Unklarheit über ihre Existenz vorherrschte, ist beglückend. Trotz aller Schwierigkeiten gibt es begründete Hoffnung auf Umsetzung. Hoffentlich wird diese Chance nicht verspielt, wie so viele andere zuvor. Beide Organisationen, GES und FAW/n, werden sich auch weiterhin engagieren, um dazu beizutragen, Fehler zu vermeiden und bestehende Chancen zu nutzen.

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