Global Energy Solutions

For Prosperity and Climate Neutrality

Mission

Wir erarbeiten weltweite Lösungen und Geschäftsmodelle zu Energie-, Klima- und Entwicklungsfragen. Unser Ziel ist ein klimaneutrales Energiesystem – mit folgenden Elementen: grüner Strom, grüner Wasserstoff, biologisches sowie technisches CO2-Recycling, klimaneutrale Energieträger und Treibstoffe – darunter Methanol. Bei der Produktion wird CO2 materiell genutzt und so zu einem interessanten Wirtschaftsgut. Zusammen mit Industrie- und Wissenschaftspartnern entwickeln wir technische, unternehmerische und administrative Grundlagen für bedeutsame Investitionen in diesem Zukunftsfeld. Investitionen, die sich rechnen.

Interview


Interview Hansjörg Lerchenmüller

Pflanzenkohle entsteht durch Pyrolyse – einem Sauerstoff-armen Prozess der Umsetzung von Biomasse. Verwendet werden dabei Reststoffe, zum Beispiel Abfälle aus der Holzwirtschaft oder Stroh. Pflanzenkohle wird als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft verwendet. Auf diese Weise wird der Kohlenstoff dauerhaft im Boden gespeichert. Die Pyrolyse ist ein exothermer Prozess. Einmal angeschoben produziert sie Wärme, die für Heizzwecke und zur Produktion von Strom genutzt werden kann. Hansjörg Lerchenmüller ist Aufsichtsratsvorsitzender der Carbuna AG, einer Handelsplattform für Pflanzenkohle. Er möchte daran mitwirken, dass…

Neues GES-Papier: Trugschlüsse und Inkorrektheiten in der Energie- und Klimakrise

Deutschland neigt zu moralisierender Besserwisserei. GES kritisiert insbesondere den Hang zum Klimanationalismus. Und argumentiert dagegen: Die Klimakrise kann nur global gelöst werden. Unsere Politik bewegt sich hingegen häufig in einem nationalen Denkrahmen, gibt viel Geld aus und konzentriert viel persönliches Engagement der Menschen an der falschen Stelle, nämlich national. So wird der Einsatz dort, wo…

Maersk auf dem Weg zum klimaneutralen Schiffsantrieb

Die dänische Maersk Line ist die größte Container-Reederei der Welt. Sie hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt. Bis 2030 sollen bei der Schiffsflotte 60 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden, im Vergleich zu 2018. Maersk hat bereits 19 seegängige Containerschiffe bestellt, die auch mit Methanol angetrieben werden können. Weitere klimaneutrale Brennstoffe werden getestet. Und Maersk engagiert sich…

Kurzmeldungen Februar 2023

An dieser Stelle greifen wir Nachrichten der letzten Wochen auf, die aus Sicht von GES Hoffnung geben, weil sie Bausteine einer möglichen globalen Lösung enthalten und / oder dazu beitragen, einen realistischen Blick auf die vor uns liegenden Herausforderungen zu entwickeln. Der norwegische Staatskonzern Equinor könnte Deutschland bis 2030 mit 50 Terawattstunden blauem Wasserstoff beliefern….

Neues GES-Papier: Ozeane als Senke für anthropogenes CO2

Die Weltmeere sind der größte Kohlenstoffspeicher der Erde und einer der wichtigsten Puffer von CO2. Jährlich können marine Ökosysteme etwa 3 Gigatonnen des Klimagases aufnehmen. Das ist eine relevante Größenordnung. Sogar eine Verbringung von CO2 in tiefere Schichten der Ozeane jenseits von 3000 oder 4000 Metern ist offenbar möglich, wird aber bisher nicht genutzt. Auch…

Neues GES-Papier: Über den Transport von Energie

Wenn Strom fließt, sind Elektronen unterwegs. Fließen (synthetische) Kraftstoffe, sind es Moleküle. Infolge der globalen Energiewende werden sich die Transportwege der Elektronen wie auch der Moleküle verändern. Außerdem steigt die Nachfrage nach Energie über die kommenden Jahrzehnte, was sich wiederum auf die Transportkapazitäten auswirkt. Simon Göß und Tobias Orthen von GES untersuchen in ihrem Papier,…

Neues GES-Positionspapier

Ein Auszug: Eine wohlstandsverträgliche Energie- und Klimastrategie für die Welt mit Blick auf 2050 und zehn Milliarden Menschen benötigt – auch anteilig – ein Vielfaches der heutigen Menge klimafreundlichen Stroms. Dieser wird auf verschiedenen Wegen erzeugt werden: alte und neue Verfahren zur Nutzung von erneuerbaren Energien, fossile Energieträger mit CCUS und Kernenergielösungen. Ebenso benötigt wird…

Factsheets


Neues GES-Factsheet: Klimafreundlicher Stahl

Ein Auszug: Die Fixierung auf grünen Wasserstoff in der Stahlproduktion könnte die deutsche Industrie in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. GES empfiehlt bei der Diskussion über eine klimafreundliche Stahlindustrie, auch andere CO2-Eliminierungs-Pfade als den der Direktreduktion mit Wasserstoff zu berücksichtigen. Vor allem auf internationaler Ebene scheint die Ergänzung der bisherigen Hochofenroute durch CCS oder CCU ein vielversprechender Weg zu sein. Denn der extrem teure Umbau auf die Direktreduktion ist in China und anderen Entwicklungs- und Schwellenländern keine realistische Option.

Endorsement

“Energie, Klima und Entwicklung sind Schlüsselthemen unserer Zeit und inhaltlich eng miteinander verbunden”, sagte der ehemalige Entwicklungsminister Gerd Müller in einer Grußbotschaft. “Ich selber und das BMZ sind in diesem Bereich seit Jahren aktiv. Internationale Kooperation, z. B. im Energiebereich unter Nutzung der großen Sonnenwüsten der Welt, ist dabei ein Schlüsselthema. Ferner die Produktion gigantischer Mengen von grünem Wasserstoff und dessen Verbindung mit CO2 zu synthetischen Kraftstoffen – wie bei beispielsweise Methanol – als eine Art ‘flüssiger Strom’.”

Team

Global Energy Solutions e.V. führt Analysen zu aktuellen Energie-, Klima- und Entwicklungsfragen durch. In weltweiter Perspektive erarbeiten wir mit Industriepartnern Lösungen. Die Aktivitäten des Vereins finden in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) statt. Außerdem sind sie Teil vielfältiger Aktivitäten zum Thema Wasserstoff im Land Baden-Württemberg und in der Region Ulm.

GES News


Ernst Ulrich von Weizsäcker zur Arbeit von GES

„An den Kraftwerken besitzt das Abfangen und Recyclieren von CO2 ein großes Potential, wobei die Frage ist, wer das bezahlt. Analog zum erfolgreichen Montreal-Protokoll zur Verhinderung eines Ozonlochs, sollten dies primär die Industrieländer leisten. Bei der Bestandsflotte offerieren insbesondere synthetische Kraftstoffe gute Optionen.“ So kommentiert der GES-Kuratoriumsvorsitzende Ernst Ulrich von Weizsäcker die Arbeit des Vereins.

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