Global Energy Solutions

For Prosperity and Climate Neutrality

Net Zero 2070

Die GES Referenzlösung

1. Die GES Referenzlösung zeigt, dass Net Zero möglich ist. Globale Kooperation ist dafür unabdingbar.
2. Ob Net Zero erreicht wird, wird in den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen entschieden.
3. Technologie und Natur spielen zusammen, Innovationen sind von zentraler Bedeutung.
4. Der Globale Norden muss im eigenen Interesse die ökologischen Systemdienstleistungen des Globalen Südens fördern und ihn finanziell unterstützen.
5. Ein jährlicher Beitrag von 800 US-Dollar von jedem OECD-Bürger scheint die kostengünstigste Lösung zu sein.

Aktuelles

Ein bezahlbares, klimaneutrales Stromsystem für Deutschland

Christof von Branconi fasst die wichtigsten Punkte des neuen GES-Papiers zum Stromsystem im Interview zusammen. Nach Einschätzung von GES wird die Nachfrage nach Strom geringer ausfallen als bisher geplant: Der E-Auto-Boom findet nicht statt, das Gleiche gilt für Wärmepumpen und der Ausbau großer Elektrolyseure für die Produktion von grünem Wasserstoff hinkt ebenfalls hinterher. Hinzu kommt eine rückläufige industrielle Nachfrage. Statt der bisher erwarteten mehr als 700 Terawattstunden Strombedarf rechnet GES bis 2035 höchsten mit 600 bis 650 Terawattstunden. Anders als…

Wie die deutsche Energiewende im Stromsektor bezahlbar wird.

Für die Energiewende im Strommarkt besteht dringender Korrekturbedarf. GES legt dazu ein neues Papier vor. McKinsey hat vorgeschlagen, den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie in Deutschland zu begrenzen. Dadurch würden zugleich Kosten für den Ausbau von Stromleitungen entfallen. So könnten bereits 150 Milliarden Euro an Investitionen bis 2035 gespart werden. GES geht den Weg weiter…

GES-Hintergrundpapier zum Wasserstoff-Ausbau in Deutschland

Um wettbewerbsfähig zu sein, braucht die Produktion von grünem Wasserstoff sehr günstige Stromgestehungskosten. Das ist in Deutschland nicht der Fall. Aufgrund der fehlenden kostengünstigen Grundlastkraftwerke und der Systemkosten der Volatilität von PV- und Windanlagen wird heimischer grüner Wasserstoff auch in Zukunft teuer bleiben. Preise unter neun Euro pro Kilogramm Wasserstoff sind nicht zu erwarten. Die…

Kurzmeldungen Mai 2024

An dieser Stelle greifen wir Nachrichten der letzten Wochen auf, die aus Sicht von GES Hoffnung geben, weil sie Bausteine einer möglichen globalen Lösung enthalten und / oder dazu beitragen, einen realistischen Blick auf die vor uns liegenden Herausforderungen zu entwickeln. Im Gespräch mit Dr. Daniel Stelter erläutert GES-Vorstandsmitglied Franz Josef Radermacher im Rahmen des…

Die Chance HVO 100 optimal nutzen!

Die Vorteile von HVO: Der Kraftstoff ist sofort einsetzbar. Und zwar innerhalb der bestehenden Infrastruktur: Fahrzeuge, Tankstellen, Logistik, etc. HVO ist außerdem eine klimafreundliche Lösung für LKW, die für Elektromobilität kaum geeignet sind. Würde HVO fünf bis zehn Prozent des fossilen Diesels in Deutschland ersetzen, könnten jährlich 4,5 bis neun Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Global…

Zur Carbon-Management-Strategie der Bundesregierung

GES sieht in dem Entwurf der Carbon-Management-Strategie von Wirtschaftsminister Robert Habeck einen überfälligen Schritt. Die Welt entwickelt sich nun auch in Deutschland weiter in Richtung der GES-Referenzlösung: Die Bausteine „2 Säulen Stromsystem“ und „Carbon Capture Utilization and Storage“ bekommen den Raum, den sie benötigen. Wenn 80 Prozent der globalen Primärenergie aus fossilen Quellen stammen, ist…

Neues GES-Papier: Die Herausforderung Überschussstrom. Eine perspektivische Analyse bis zum Jahr 2045

Der anhaltende Ausbau von erneuerbaren Energien in Deutschland führt aufgrund der Volatilität von Photovoltaik und Windenergie zu wachsenden Schwankungen in der Bereitstellung von Strom. Zeitweise werden hohe Überschussströme erzeugt, die in Europa nicht zu verkaufen und nicht einmal zu verschenken sein werden. Zu anderen Zeiten kommt es zu Unterdeckungen. Aus Sicht von GES scheint der…

Die GES Basisdokumentation

Global Energy Solutions hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Referenzlösung für ein weltweites klimaneutrales und Wohlstand schaffendes Energiesystem erarbeitet. Sie zeigt einen Weg auf, der es im Zeitraum 2050 bis 2070 zehn Milliarden Menschen ermöglicht, ein Leben in Freiheit mit angemessenem Wohlstand in sozialer Balance, intakter Umwelt und stabilem Klimasystem zu führen.

Endorsement

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Dr. Gerd Müller, Generaldirektor der UNIDO, zur GES-Referenzlösung: „Das Ergebnis zeigt einen möglichen und gangbaren Weg auf, wie die Welt in den nächsten Jahrzehnten ein klimaneutrales Energiesystem schaffen kann, das Wohlstand erhält und nachholende Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern zulässt.“ Der ehemalige Entwicklungsminister erinnerte in seiner Grußbotschaft aus Nairobi daran, dass sich die afrikanische Bevölkerung während der nächsten 30 Jahre verdoppeln wird und zugleich 600 Millionen Afrikaner noch immer keinen Strom haben. Energie sei der Schlüssel für jedwede Entwicklung.

GES Team

Global Energy Solutions e.V. führt Analysen zu aktuellen Energie-, Klima- und Entwicklungsfragen durch. In weltweiter Perspektive erarbeiten wir mit Industriepartnern Lösungen. Die Aktivitäten des Vereins finden in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) statt. Außerdem sind sie Teil vielfältiger Aktivitäten zum Thema Wasserstoff im Land Baden-Württemberg und in der Region Ulm.

GES News


Nachruf Klaus Töpfer

Global Energy Solutions trauert um sein Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Klaus Töpfer. Er war eine der großen Persönlichkeiten zum Thema Nachhaltigkeit für die ganze Welt und ist am 8. Juni nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Als Politiker und Vordenker, exzellenter Stratege sowie vorbildlicher Mediator wird Klaus Töpfer sehr vielen Menschen in Erinnerung bleiben. Er kann mit voller Überzeugung als Ausnahmepersönlichkeit beschrieben werden. Wer die Freude hatte, ihn als Bundesminister oder später als einen der weltweit höchsten UN-Direktoren zu erleben, der konnte…

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