Die Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle wird noch viele Jahre dauern. Damit wird die Zwischenlagerung faktisch zu einer Langfristaufgabe. Zugleich entwickelt sich die Technik auch in diesem Bereich weiter. Beispiel: Durch eine Behandlung der hochradioaktiven Abfälle könnten die Halbwertszeiten teilweise dramatisch fallen. Aktuelle GES-Aktivitäten in diesem Feld zielen nicht auf ein Gegenprogramm zur Endlagersuche und auch nicht auf einen verkappten Wiedereinstieg in die Kernenergie, sondern machen einen Vorschlag, Alternativen für den Umgang mit hochradioaktiven Abfällen nach einheitlichen Maßstäben zu bewerten. Auf einer Veranstaltung von GES und 4Pi-Solutions in Berlin am 20. Mai haben wir unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt: wissenschaftliche, technologische, unternehmerische und politische. Das wichtigste Ergebnis ist ein Referenzpfad für einen verantwortungsvollen Umgang mit den möglichen Alternativen zur Handhabung hochradioaktiver Abfälle.
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