Energiewende im Stromsektor und strategische Abhängigkeiten

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China kontrolliert mehr als 80 Prozent der globalen Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Über Jahrzehnte hat das Land seine Bezugsquellen von Rohstoffen, die Verarbeitungs- und Vertriebswege optimiert, insbesondere bei regenerativen Technologien. Die Energiewende beendet Europas strategischen Abhängigkeiten nicht – sie verlagert sie. Sie reduziert die Abhängigkeit von Öl und Gas, schafft dafür aber neue Abhängigkeiten bei Solartechnik, Batterien und kritischen Rohstoffen. Und das nicht nur während des Aufbaus der regenerativen Infrastruktur, sondern auch langfristig. Schließlich beträgt die Lebensdauer von Wind- und Solaranalgen „nur“ etwa 20 bis 30 Jahre. Wer mehr Unabhängigkeit fordert, sollte deshalb einen breiteren Blick einnehmen und auch über industrielle Wertschöpfung, resiliente Lieferketten, Rohstoffsicherheit und Recycling sprechen.

Hier geht es zum Hintergrundpapier.

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