Nach Beginn des Kriegs in der Ukraine war es ziemlich schnell vorbei mit dem Import von russischem Erdgas. Mittlerweile bezieht Deutschland Pipelinegas aus Norwegen und in großen Mengen Flüssiggas (LNG) aus den USA und anderen Ländern. Die Abhängigkeit ist damit nicht verschwunden, sondern nur verlagert. Da Erdgas noch Jahrzehnte benötigt wird, stellt sich die Frage, ob heimische Vorkommen einen Beitrag leisten können. Unsere Antwort lautet: Grundsätzlich ja. Trotzdem ist heimisches Fracking keine kurzfristige Alternative zu Importen und keine Autarkiestrategie. Deutschland sollte diese Option nicht politisch ausschließen, sondern sie kontrolliert und ergebnisoffen prüfen. Entscheidend sind: Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit sowie geringe Umwelt- und Klimawirkungen.
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